| Saltina |
|
Lage Im
Weiler Grund vereinigen sich Ganterbach, Taferna und Nesselbach zur
Saltina, die nordwestwärts durch eine tiefe Schlucht in Richtung
Brig-Glis fliesst. |
|
|
|
Besonderes Dem
Sprunghaften – lateinisch «saltare» = «springen»
– verdankt die wilde Saltina ihren Namen. Schon für das 14.
Jahrhundert sind Überschwemmungen belegt, und auch später
«sprang» die Saltina immer wieder über ihre Ufer und
richtete Schäden an Bauten und Gütern in Glis und Brig an.
Die Saltina floss bis 1875 auf einer Breite von 50 bis 200 m zwischen
Wehrmauern, die bereits nach dem grossen Ereignis von 1331 gebaut wurden
und immer wieder unterhalten und erneuert werden mussten. Im Zuge der
1. Rottenkorrektion und des Baus der Eisenbahn aus Westen bis Brig in
der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Saltina in ein rund
10 m breites Korsett – den Saltinakanal – gelegt. Prägend
in Erinnerung bleibt die Katastrophe vom 24. September 1993 mit zwei
Toten und einer Schadenssumme von rund 650 Mio Franken. |
| Impressionen |
| Blick
Richtung Grund und Taferna
|
Schöner
Gumpen in der Saltinaschlucht
|
| Blick
in die Saltinaschlucht in Richtung Brig
|