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| Geschichte des Wassers im Wallis | |
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Um
die kargen, trockenen Berghänge bewässern zu können,
bauten unsere Ahnen unter abenteuerlichen Bedingungen ausgeklügelte
Bewässerungssysteme. Über Suonen transportierten sie
das Wasser von Gletschern und Bächen von weit her zu ihren
Feldern und Wiesen. Jeder Dorfbewohner hatte ein festgelegtes
Nutzungsrecht und wer sich nicht daran hielt, wurde entehrt und
aus der Dorfgemeinschaft verstossen. Der Bau von Wasserkraftwerken brachte dem Wallis wirtschaftlichen Aufschwung, führte aber auch zu tief greifenden, ökologischen Veränderungen der empfindlichen Gewässersysteme. |
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Spülungen von Stauseen, Schwall- und Sunkbetrieb von Kraftwerken und zu geringe Restwassermengen beeinträchtigen den natürlichen Lebensraum unserer Fischarten und sind daher immer wieder Grund zu ausgedehnten Diskussionen zwischen Behörden, Kraftwerks-betreibern und Fischern. Arbeiten wir Fischer konstruktiv mit, ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen Wirtschaftlichkeit und Umweltvertraglichkeit zu finden ! |
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