News zur Walliser Fischerei 2009

21. November 2009, Zweite Jungfischerschule der Sektionen Martigny abgeschlossen

Auch die Fischer der Sektion Martigny haben verstanden, wie wichtig die Ausbildung von Jungfischern und die Zusammenarbeit unter den Sektionen ist.
Soeben wurde die zweite Jungfischer-schule unter der Leitung der Sektion Martigny mit grossem Erfolg abgeschlossen und bereits schmieden die Verantwortlichen Pläne, wie man den interessanten Kurs zusammen mit den Sektionen von Entremont und St-Maurice ausweiten kann.



Zeitungsartikel


19. November 2009, Fischereiberatung FIBER: Zukunft gesichert

Die Fortführung der gesamtschweize-rischen Fischereiberatung FIBER ist gesichert. Das Bundesamt für Umwelt und das Wasserforschungsinstitut Eawag haben eine Verlängerung des entsprechenden Zusammenarbeits-vertrages beschlossen. Mitbeteiligt ist auch der Schweizerische Fischerei-Verband. Neuer Leiter der FIBER ist der Biologe Jean-Martin Fierz.
Susanne Haertel und Guy Pérriat stellen sich nach 5 Jahren FIBER neuen Herausforderungen beim BAFU und der EAWAG.

Medienmitteilung


November 2009, Rücktritt von zwei Oberwalliser Sektionspräsidenten

Anlässlich der Generalversammlungen der Oberwalliser
Fischereisektionen, die traditionell im Novemer stattfinden, sind nach mehreren Jahren unermüdlichem Einsatz gleich zwei Sektionspräsidenten von ihrem Amt zurückgetreten:

Brantschen Arno war während 13 Jahren Präsident des Sportfischervereins Visp. Unter seine Amtszeit fiel der Neubau der neuen Fischzuchtanlage in Baltschieder, welche 2008 eröffnet wurde und heute einen wichtigen Eckpfeiler in der Aufzucht von rund 700'000 Jungfischen zum Besatz der Oberwalliser Gewässer darstellt.

Heinen Marcel war, mit einem kurzen Unterbruch, fast 30 Jahre Präsident des Sportfischervereins Brig. Seine grosse Erfahrung in der Aufzucht von Fischen und im Besatz von Bächen und Seen veranlasste ihn immer wieder dazu, auf die Bedeutung naturnaher Gewässer hinzuweisen. So setzte er sich unter anderem auch für den Beitritt zum Schweizerischen Fischereiverband und für die Unterstützung der Initiative Lebendiges Wasser ein.

Arno und Marcel haben früh erkannt, dass die Ausbildung von Jungfischern und Fischern und gezielte Infromationen für den Fortbestand der Vereine und die Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit von besonderer Bedeutung sind. Neben Internetpräsenz, Fischereizeitung und Organisation von öffentlichen Anlässen ist wohl der Oberwalliser Jungfischerkurs das bedeutenste Beispiel, wie sich Fischer durch gute Zusammenarbeit ins rechte Licht rücken können. Der Kurs, der heute gemeinsam von allen Sketionen angeboten wird wurde vor 5 Jahren auf Initiative der beiden Präsidenten ins Leben gerufen und findet heute unter der Leitung der Sektion Visp in der Fischzucht Baltschieder statt.

Wir danken den beiden engagierten Präsidenten für ihre grosse Arbeit im Namen der Walliser Fischerei. Wir wüschen ihren Nachfolgern ebenso viel Energie, Glück und Freude und hoffen, dass auch sie auf die Unterstützung vieler Fischer zählen dürfen.


Samstag, 17. Oktober 2009, DV des SFV in Luzern, Rückzug der Initiative "Lebendiges Wasser"

Der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) ist bereit, seine mit 161'836 Unterschriften eingereichte Volksinitiative „Lebendiges Wasser“ zurückzuziehen. Bedingungen sind keine Verschlechterungen beim Gegenvorschlag in der Wintersession und kein Referendum.
Der Schweizerische Fischerei-Verband beschloss diese Position an der Delegiertenversammlung vom Samstag, 17. Oktober 2009, in Luzern.

Läuft alles wie geplant und die Zeichen dafür stehen gut, wird dieser Meilenstein in der Geschichte der Schweizer Fischerei die Bedingungen für die Fischerei wesentlich verbessern. Auch für die Walliser Fischer. Auch wenn der WKSFV an dieser DV nur als Gast anwesend war, möchten wir dem SFV schon jetzt zu seinem Erfolg gratulieren und herzlich für die Arbeit im Namen aller Fischer danken.

Unter dem Punkt Diverses war auch zu vernehmen, dass Vizepräsident Thierry Potterat, Vertreter der Westschweizer Kantone, leider seinen Rücktritt bekannt gibt und dass FIBER mit Jean-Martin Fierz einen Biologen und Fischer angestellt hat, der perfekt zweisprachig ist, Wurzeln im Wallis hat und der sich vermehrt um die Fischer in der Westschweiz kümmern wird.

Pressemitteilung
Tagesschau


Freitag 3. August, Tagesschau TSR: Kleinwasserkraftwerke in der Schweiz erleben eine neue Blütezeit; der WWF und die Fischer zeigen sich besorgt
Seit dem 1. Januar deckt die Eidgenossenschaft die Kosten für die Energieerzeugung von KWKW durch eine Einspeisevergütung. Plötzlich wird es wieder rentabel, auch das Wasser von kleineren Gewässern zu turbinieren.
Die Fischer und der WWF stehen dieser grünen Energie paradoxerweise sehr kritisch gegenüber. TSR zeigt auf wieso.

Vidéo


Samstag 25. und Sonntag 26. Juli, Infotag des Walliser Kantonalen Sportfischer Verbandes

Foto WKSFV: Startschuss zum 2. Infotag

Der WKSFV hatte seine Ehrenmitglieder und Sektionspräsidenten, mehrere Fischerei- und Gewässerexperten und einige treue Helfer zu seinem 2. Infotag ins Oberwallis eingeladen.
Zur Feier des 80
Bestehens des Verbandes fand der Anlass dieses Jahr sogar an 2 Tagen statt.
Am Samstagmorgen wurde in der Fischzucht der Sektion Visp in Baltschieder die ordentliche Präsidentenversammlung abgehalten.
Hauptthema war der neue Besatzplan und die damit verbundene Neugestaltung der Beitragszahlungen an die Sektionen.
Der Vorstand des WKSFV hatte im Vorfeld einige Arbeit geleistet, um die Zahlen relativ rasch und leicht verständlich darzulegen und um eine möglichst faire Verteilung der neuen Beiträge zu finden. Die Arbeit wurde belohnt, indem die Anwesenden den vorgeschlagenen Grundlagen nach einer sehr sachlich geführten Diskussion einheitlich zustimmten. Nach einer feinen Spahettata in der Fischzucht waren alle gerüstet für den Nachmittag mit seinem reich befrachteten Reigen an Vorträgen.
Zuerst hatten die Teilnehmer die besondere Gelegenheit, die aktuell grösste Autobahnbaustelle der Schweiz, die Südumfahrung von Visp, zu besuchen.
Anschliessend fuhr die versammelte Fischereiprominenz mit dem Postauto nach Gondo, wo sie im neu renovierten Stockalperturm von den eingeladenen Experten mit spannenden Vorträgen erwartet wurde.
Der erste Vortag wurde von David Theler, Geograph und Hydrologe bei der Firma Ecotec in Sierre, gehalten. Sein Referat über die historische Bevölkerung und Verteilung der Forellen im Wallis wurde durch die reich bebilderte Präsentation und durch die grosse, eigene Erfahrung als Fischer zu einem äusserst spannenden Thema. Ebenso die Vorträge von Patrick Durand, Biologe und Direktor der Firma Ecotec und von Dr. Andreas Zurwerra, Biologie und Direktor der Firma Pronat in Schmitten und Brig.
Patrick Durand's interessantes Referat befasste sich mit der Problematik der Seeforellen im Genfersee und in der Rhone und deren Zuflüsse und Andreas Zurwerra zeigte anhand seiner neuesten Studien die fesselnde Problematik von Sunk- und Schwall in der Saane und Vergleiche mit dem Wallis auf. Der Tenor der Experten, die selber alle Fischer sind, war ziemlich einhellig: Wenn die Fischerei verbessert werden soll, muss neben geeigneten Besatzmassnahmen zusammen mit den Fischern auch an der Renaturierung und am Schutz der noch naturnahen Gewässer weiter gearbeitet werden.
Ohne Beamer, ohne PC und ohne Laserpointer, dafür mit einem ganzen Koffer an neuen Kunstködern und den neusten Begriffen aus der Fischereitechnik wie Jigging, Jerking, Switching, Dropshot oder Texas Rig sorgte unser Experte Stefan König mit Material der Firmen Glardon Stucki und Brix Waffen in Brig für einen interessanten Kontrast zu den Vorträgen seiner Vorgänger.
Den vielen Informationen folgte der rege Gedankenaustausch beim gemütlichen Nachtessen im Hotel Stockalperturm, der für viele erst in den frühen Morgenstunden endete.
Trotzdem waren am Sonntagmorgen alle Teilnehmer erstaunlich frisch. Schliesslich wollte ja Jeder beim Fischen am Hopschensee auf dem Simplon zeigen, dass er auch beim sportlichen Wettkampf mithalten kann. Abgerundet wurde der wunderschöne Tag von der Sektion Brig, die uns mit einem feinen Carpaccio von den frisch gefangenen Forellen und einem Raclette am See verwöhnte.
Bereits gibt es wieder viele Ideen und Vorschläge und der nächste Infotag folgt bestimmt.
Wir sind schon alle gespannt...

Fotos


Sonntag 12. Juli, Plauschfischen der Sektion Brig am Rotelsee
Das Plauschfischen der Sektion Brig auf dem Simplonpass hat eine jahrelange Tradition.
Frühmorgens um 07h00 trafen bereits die ersten Fischer am Rotelsee oberhalb des Hospiz ein, um sich die besten Plätze am See zu sichern. Es sollte sich zeigen, dass ein guter Standort dieses Jahr von entscheidender Bedeutung sein sollte.
Scheinbar hatten sich die Forellen nämlich entschieden, den ganzen lieben langen Tag in einer Ecke des Teichs im Schwarm versammelt zu verbleiben und nur sehr zaghaft zu beissen.
Trotzdem verbrachten die Fischer einen wunderschönen Tag in einer herrlichen Umgebung mit guten Kameraden.
Schade bloss, dass nicht mehr Mitglieder den Weg an den See fanden, dem Vorstand und seinen Helfern, die diesen Anlass mit tollem Einsatz und viel Hingabe organisierten, wäre es zu gönnen gewesen.

Fotos


Dienstag 7. Juli, Öffentliche Diskussion um Kleinwasserkraftwerke im Wallis

Foto WKSFV: Aegina oberhalb Ulrichen

Am 7. Juli 2009 hat der Walliser Bote eine Serie von Artikeln
zur Problematik der Kleinwasserkraftwerke KWKW im Wallis lanciert und damit die öffentliche Diskussion um die unter Fischern, Naturschützern und Naturliebhabern umstrittene Nutzung vieler naturnaher, teilweise noch unberührter Walliser Gewässer angeregt.
Zu Wort gekommen sind Fischer, Energieproduzenten, Naturschützer und kantonale Behörden.

WB vom 07.07.09
Tödliche Wasserkraft / Kleinwasserkraftwerke haben verheerende Auswirkungen auf die Walliser Fischbestände

WB vom 09.07.09
Umwelt wird berücksichtigt / Oberwalliser Stromproduzenten weisen Kritik der Fischer bezüglich Kleinkraftwerke zurück

WB vom 11.07.09
Die Politik hat versagt / Kleinkraftwerke: WWF kritisiert Kanton und will Projekte blockieren


Mittwoch, 1. Juli, Auch der SFV will den Wildwuchs von Kleinwasserkraftwerken stoppen!
In der Schweiz sind über 600 neue Kleinwasserkraftwerke geplant. Für die Energieversorgung sind sie unbedeutend, für die Fische aber tödlich. Der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) will das Kleinwasserkraftwerk-Fieber und die Goldgräber-Stimmung stoppen, die sogar grosse Kraftwerkunternehmen erfasst hat.


Pressemitteilung
Positionspapier
Video


Sonntag, öffnung
Warum die Eringerkühe eine besondere Faszination ausüben, war bei diesem Anblick ziemlich leicht zu verstehen. Weit schwieriger zu verstehen waren deren Besitzer, die nach dem Alpaufzug ein ganzes Wochenende damit verbrachten, ihre geliebten Königinnen, regungslos von der Strasse aus, auf Schritt und Tritt zu beobachten.
Und man muss wohl selber Fischer sein, um nur halbwegs verstehen zu können, wie man an der Bergbacheröffnung früh morgens um 5 Uhr bei Kälte und Dunkelheit zu fischen beginnen und auch ohne den kleinsten Zupfer abends noch immer am Wasser stehen kann.

Zum Glück waren die Fische andernorts aktiver als im Turtmanntal. Gute Fangmeldungen von Fischern, die bedeutend mehr Erfolg hatten als....(?) erreichten uns aus dem Unterwallis und dem Goms.

Fotos


Sonntag, 31. Mai, Filetier-, Räucher- und Bratkurs der Sektion Brig
Ein ganz besonderer Tag im Oberwalliser Fischereikalender ist zweifellos der sogenannte Filetier-, Räucher- und Bratkurs der Sektion Brig. Für einmal steht dabei nicht das Fischen, oder das Fachsimpeln unter Gleichgesinnten im Vordergrund.

Vielmehr zeigen die Briger Fischer einem breiten Publikum, wie Fische fachgerecht und auf viele verschiedene Arten zubereitet werden können.

Höhepunkt dieses gemütlichen Anlasses ist das Mittagsbuffet mit vielen fein zubereiteten Fischspeziäliten.
Fotos


Sonntag, 17. Mai, Familien- und Freundschaftsfischen der Sektion Visp im Volki-Gillu
Zugegeben, die Verhältnisse zum Fischen waren recht schwierig. Am Morgen blies der Wind und machte es den rund 70 Fischern schwer, die feinen Bisse zu spüren und mit einem gezielten Anhieb zu antworten.
Im Vordergrund stand aber bei diesem Freundschaftsfischen eh nicht der Wettbewerb, sondern viel mehr das gemütliche Beisammensein unter Gleichgesinnten und dieses Ziel wurde den zweifellos erreicht.
Fotos


Mittwoch, 14. Mai, Offener Brief an Herrn Staatsrat Jean-Michel Cina: Gesuch um eine kantonale Wasserstrategie und Bewilligungsmoratorium für Kleinwasserkraftwerke
Der WWF Wallis, der Walliser kantonale Sportfischerverband WKSFV und Pro Natura Wallis unterstützen die Nutzung der Wasserkraft zur Erzeugung von Strom aus erneuerbarer Energie. Damit diese Nutzung aber tatsächlich nachhaltig und mit der Erhaltung der Biodiversität zu vereinen ist, müssen die Wasserkraftanlagen verschiedene Anforderungen erfüllen. Dazu gehören etwa ausreichende Restwassermengen, Fischwanderhilfen für den Auf- und Abstieg und ein funktionierender Geschiebetrieb. Dem übergeordnet steht die Auswahl des Standortes. Da in der Schweiz bereits 95 % der nutzbaren Gewässer von der Wasserkraft beansprucht werden, muss dieser Aspekt besonders gut beachtet werden. Die oben erwähnten Organisationen verlangen deshalb mit Nachdruck die Umsetzung der bestehenden Gewässerschutzgesetze bis 2012 und den umfassenden Schutz der letzten naturnahen Fliessgewässer.

Offener Brief WKSFV WWF ProNatura Wasserstrategie

Nationaler Sachplan Wasserkraft / NZZ 20.02.2009


Mittwoch, 13. Mai, 3. Rhône-Korrektion: Bundesrat verabschiedet Finanzierung
für 2009-2014

Die ersten, prioritären Bauarbeiten für die 3. Rhonekorrektion werden in den Jahren 2009 bis 2014 350 Millionen Franken kosten. Der Bundesrat hat am 13. Mai 2009 einen Rahmenkredit von 169 Millionen Franken für Hochwasser-schutzmassnahmen genehmigt. In seiner Botschaft an das Parlament schlägt er zudem einen Verteilschlüssel für die Restkosten vor. Der Beitrag des Bundes wird höchstens 74 Prozent der Investitionen decken. Durch die Ausführung der prioritären Arbeiten sollen potenzielle Schäden in der Höhe von rund 6 Milliarden Franken verhindert werden.


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Mittwoch, 13. Mai, Mehr Schutz für Wasser- und Zugvögel
Wasser- und Zugvögel erhalten in der Schweiz mehr Schutz: Der Bundesrat hat heute entschieden, dass acht neue Wasser- und Zugvogelreservate von nationaler Bedeutung ausgeschieden werden. Ein bestehendes Schutzgebiet von internationaler Bedeutung wird erweitert.
Zudem werden
Freizeitaktivitäten in den Schutzgebieten eingeschränkt, während es mehr Möglichkeiten zur Beilegung von Nutzungskonflikten mit der Berufsfischerei geben soll. Der Bundesrat hat heute die entsprechend revidierte Verordnung auf den 1. Juli 2009 in Kraft gesetzt.

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Sonntag, 3. Mai, Fischerfest der Sektion Monthey
Wer beim Fischerfest der Sektion Monthey mitmachen will, der muss früh aus den Federn. Bereits morgens um 5 Uhr treffen die ersten Petrijünger mit Taschenlampen bewaffnet ein, um sich einen guten Platz zu sichern und schon um 6 Uhr erfolgt der laute Startschuss zum Freundschaftsfischen.
Die Fischerinnen und Fischer, die sich am Teich la Sablière eingefunden haben, werden allerdings mit guter Stimmung, neuen Freundschaften, reichlich grossen Fischen, gutem Essen und professioneller Bedienung belohnt.
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18. April, 5. Oberwalliser Jungfischerkurs
Heute konnten die Oberwalliser Fischereisektionen stolz Jubiläum feiern. Zum 5. Mal fand nämlich der gemeinsam organisierte Jung- und Neufischerkurs in der Fischzucht von Baltschieder und parallel dazu im Teich "Gravi" in Niedergesteln statt. Mehr als 30 jugendliche und junggebliebene Fischer nahmen an den beiden toll organisierten und für die Teilnehmer kostenlosen Anlässen teil. An verschiedenen mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Posten erfuhren die künftigen Petrijünger alles Nötige über Knotentechnik, Montage- und Gerätetechnik, Fischereirecht, Fischpräparation und Aufzucht und Besatz. Nach dem feinen Mittagessen durfte endlich am Teich gefischt werden, wo auch der tiergerechte Umgang mit den Fischen gemäss neuer Tierschutzverordnung gross geschrieben war: Fangen der Fische mit Hilfe des Keschers, Betäuben der Fische mit einem Schlag auf den Kopf und töten mittels fachgerechtem Kiemenschnitt.
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1. März, Eröffnung Rhone, Talbäche, Kanäle und Teiche
Am ersten Sonntag im März wurde im Wallis die Fischerei in der Rhone, den Talbächen, den Kanälen und den Teichen eröffnet. Etwa 3000 Petrijünger begaben sich mit grossen Erwartungen und vielen guten Vorsätzen, bewaffnet mit den neuesten Fischereiutensilien und obligatorischem Sachkundenachweis, an ihr bevorzugtes Gewässer.
Bald war klar, dass die Fische auch mit zusätzlicher Sachkunde nur schwer zu überlisten waren. Zwischen Leuk und Brig sah man jedenfalls noch am späten Nachmittag zahlreiche Fischer, welche die maximale erlaubte Fangzahl von 8 Forellen bei weitem noch nicht erreicht hatten.
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16. Februar, Sektion Leuk jetzt auch ins Netz gegangen
Heute sind die Fischer der Sektion Leuk ins Netz gegangen. Ins weltweite Datennetz versteht sich. Die Seite zeigt viele spannende Informationen zum Verein und schöne Fotos der Bezirksgewässer.

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14. Februar, 80. Delegiertenversammlung in Troistorrents
Am Samstag 14. Februar 2009 fand in Troistorrents die 80. Delegiertenversammlung des Walliser Kantonalen Sportfischer Verbandes statt. 81 Delegierte aus 12 Sektionen, 7 Vorstandsmitglieder und zahlreiche Gäste fanden sich trotz Valentinstag zu dieser Jubiläumsversammlung ein. Dass die Versammlung den Fischern leider wohl nicht nur als Tag der Liebenden in Erinnerung bleiben würde, war schon vor der Versammlung ziemlich klar. Der Präsident der Sektion Sitten liess nämlich wenige Tage vor der Delegiertenversammlung über seinen Anwalt verlauten, dass er und seine Delegierten nicht teilnehmen würden. Der Brief des Anwalts und die Antwort des Verbandes wurden gleich nach der Begrüssung verlesen und der Verbandspräsident überliess es ohne weitere Kommentare den Anwesenden, sich ihre eigene Meinung darüber zu bilden.

Mit einer reich bebilderten, zweisprachigen Präsentation zeigte der Vorstand die Meilensteine des letzten Jahres und die Schwerpunkte seiner Arbeit auf. Im ausführlichen Jahresbericht des Präsidenten waren insbesondere folgende Punkte beschrieben worden:

Neuer Besatzplan
Dieser wird voraussichtlich ab 2010 in Kraft treten und den alten Plan Oreiller aus dem Jahr 1972 ablösen. Aufgabe des Verbandes wird es sein, dafür zu Sorgen, dass auch in Zukunft genügend einheimische Mass- und Jungfische aufgezogen werden können.

5-Jahres-Beschluss und Verordnung
Auch hier hat der Verband verschiedene Anregungen zur eingebracht, die im Beschluss und in der Verordnung eingeflossen sind.

Sachkundenachweis SaNa
Zusammen mit der DJFW und den ausgebildeten Instruktoren hat der Verband erste Kurse organisiert an denen bisher fast 200 Fischer erfolgreich teilgenommen haben.

Generelles Projekt 3. Rhonekorrektion
An zwei Pressekonferenzen mit den Umweltverbänden versuchte der Verband, die Anliegen der Fischer bei der 3. Rhonekorrektion einzubringen. Die mehrseitige Stellungnahme zum generellen Projekt der 3. Rhonekorrektion wurde vom Verband fristgerecht eingereicht. Darin wurde insbesondere gefordert, dass für gesetzliche Auflagen, die nicht eingehalten werden können entsprechende Kompensationen in den Mündungsbereichen der Seitenbäche und Kanäle getätigt werden. Ebenfalls forderte der Verband die Einhaltung der Restwassermengen und die Schaffung von Fischpässen in allen Rhonekraftwerken. Inzwischen haben verschiedene Studien belegt, dass Sohlenabsenkungen eine Gefahr für die Grundwasserspiegel darstellen. Darauf hatte der Verband bereits in seiner Stellungnahme hingewiesen.

Verschmutzung Sion-Riddes
Wiederholt wurde im Kanal Sion-Riddes eine grössere Verschmutzung festgestellt. Der Verband erstellte umgehend einen umfangreichen Bericht und eine Schadenabschätzung und kontaktierte die zuständigen Behörden.

Informationstag
Erstmals wurde ein Informationstag für alle Sektionspräsidenten organisiert. Ziel des Tages war es, durch verschiedene Vorträge von Experten umfangreich zu informieren, Ausbildung zu betreiben, Gedanken auszutauschen und die Kameradschaft unter den Sektionen und dem Vorstand zu pflegen.

Unter dem Punkt Diverses verabschiedete Verbandspräsident Stefan Wenger das langjährige Vorstandmitglied Didier Lugon-Moulin und überreichte im mit den besten Wüschen für die berufliche Zukunft bei der DJFW ein schönes Jagdmesser zur Erinnerung. Neu in den Vorstand gewählt wurde Yannis Borle, ein junger Hydrogeologe aus Martigny, der den Verband mit seinem Fachwissen bestimmt zusätzlich unterstützen wird.

Verschiedne Redner hatten das Wort ergriffen, beklagten sich über das negative Verhalten des Vorstands der Sektion Sion und forderten den Ausschluss aus dem Verband. Darauf beschloss die Versammlung schliesslich einstimmig, ein Verfahren einzuleiten, dass schliesslich sogar dazu führen könnte, die Sektion aus dem Verband auszuschliessen.

Grosser Dank gebührt an dieser Stelle den Mitgliedern der Sektion Monthey, die mit viel Aufwand und persönlicher Hingabe eine wunderschöne Versammlung organisiert haben.

Jahresbericht
Vortrag


31. Januar, Erste Serie der SaNa-Kurse abgeschlossen
Beim Teich „La Sablière“ der Fliegenfischer in Illarsaz wurde heute die erste Serie der SaNa-Kurse im Wallis erfolgreich abgeschlossen. Die ausgebildeten Instruktoren des WKSFV wurden von der grossen Nachfrage trotz guter Vorbereitung richtiggehend überrumpelt. Viele Fischer hatten zwar im letzten Jahr noch ein Jahrespatent gelöst um nicht noch den Sachkundenachweis erbringen zu müssen. Trotzdem meldeten sich in Baltschieder über 40, in Saxon über 80 und in Illarsaz über 30 Fischer für die ausgeschriebenen Kurse an. Erfreulich waren die Teilnahme vieler junger Fischer, das rege Interesse und natürlich auch die Tatsache, dass alle Kursabsolventen die abschliessende kleine Prüfung mit Erfolg bestanden hatten. Dank gebührt an dieser Stelle den Instruktoren, welche rasch auf die Nachfrage reagiert und bereits neue Kurse organisiert haben.

Fotos (z.T. von Tscherry Ursula)


18. Januar, Fischereieröffnung Genfersee
Nach langen 3 Monaten Wartezeit wurde heute die Schleppfischerei auf dem Genfersee eröffnet. Trotz teilweise recht windigem Wetter, waren bereits am frühen Morgen zahlreiche Boote, ausgerüstet mit bis zu 20 Schleppleinen auf dem Genfersee. Die Fänge von schönen Seeforellen hielten sich wie an vielen anderen Orten auch bei den Amateurfischern Genfersee-Wallis (PALVS) in der Region um Bouveret in Grenzen. So blieb neben der Pflege der Kameradschaft und dem Genuss der schönen Seenlandschaft auch viel Zeit um über Sinn und Unsinn der viel diskutierten, neuen Tierschutzverordnung und den neuen Sachkundenachweis zu berichten.

Video
Fotos